Weinrallye #32 Pinot Noir – Spätburgunder

Seit ca. drei Jahren findet in regelmäßigen Abständen immer wieder eine Weinrally statt.  Initiator der Weinrally ist Thomas Lippert vom Winzerblog der auch die Spielregeln aufgestellt hat. Hintergrundinfos dazu findet Ihr auf seinem Winzerblog.

Ich habe die Weinrally bisher mehr aus der Ferne beobachtet und mich über die schönen Themen und die ansprechenden Beiträge gefreut. Nach dem mich der Ultes zu dieser Weinrally eingeladen hat, musste ich ja fast teilnehmen. Gastgeber der heutigen Weinrallye  ist Iris Rutz-Rude.

Eigentlich wollten wir heute die Grillsaison eröffnen und schöne Lammsteaks auf den Grill legen und dazu einen Spätburgunder von Höfflin verkosten. Da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, haben wir uns kurzfristig für eine Entenbrust in Vin Santo entschieden.

Entenbrust in Vin Santo
Zutaten für 4 Personen: 2 Entenbrüste (gesamt ca. 900 g), 500 g gemischte Pilze (z.B.  Austernpilze, Egerlinge), 2 Orangen, 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 Zweig frischer Thymian, 1/3 l Vin Santo.

Die Entenbrustfilet kalt abspülen und trocken tupfen. Beide Seiten der Entenbrust Salzen und Pfeffern und in eine gefettete Raine mit der Hautseite nach oben hineinlegen.
Die Schalotten und den Knoblauch in Scheiben schneiden. Die Pilze abreiben und halbieren bzw. in größere Stücke schneiden. Die Pilze und die Zwiebeln um die Entenbrüste legen.
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Den Vin Santo angießen. Die Orangen waschen, abtrocknen und die Schale mit einem Zestenreißer in feinen Streifen abziehen. Orangen auspressen und den Saft mit den Zesten in die Raine geben. Die Thymianblättchen abzupfen und dazugeben.
Die Entenbrüste im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten braten und dabei mehrmals mit dem Bratensaft begießen. Die Entenbrüste mit den Pilzen und der Sauce servieren. Als Beilage passen Ofenkartoffeln oder Polenta.

Spätburgunder Barrique trocken 2004

So nun zum Spätburgunder. Ausgesucht haben wir einen 2004er Spätburgunder im Barrique ausgebaut von Matthias Höfflin vom Schambachhof.

Sehr schönes Rubinrot. Sehr feine und elegant Nase. Feine Aromen von Waldbeeren mit dezentem Einsatz von Holz. Sehr geschmeidige Tannine und eine beachtliche Länge.

Der Spätburgunder harmoniert überraschend gut zu diesem doch recht südlich anmutenden Gericht.

Zum Wein

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